Bekannt aus „Gesundheit+" auf Radio38

Damit Zuhause Zuhause bleibt.

Wenn Mutter oder Vater im Alltag immer mehr Unterstützung brauchen, muss ein Pflegeheim nicht die einzige Lösung sein. Wir organisieren persönliche 24-Stunden-Betreuung im vertrauten Zuhause — individuell, menschlich und mit Ansprechpartnern in der Region.

kostenlos unverbindlich persönlich

Seniorin wird von einer Angehörigen im eigenen Zuhause unterstützt
Aus Gifhorn. Für die Region 38.Persönliche Beratung für Familien in Gifhorn, Braunschweig, Wolfsburg, Peine, Celle und Umgebung.
Vielleicht kennen Sie das

Wenn aus kleinen Sorgen immer größere Fragen werden.

Viele Familien beschäftigen sich lange mit dem Thema, bevor sie Unterstützung suchen. Oft beginnt es mit einem Gefühl: So wie bisher geht es nicht mehr lange.

01

„Wir machen uns zunehmend Sorgen."

Mutter oder Vater kommt noch zurecht — aber immer häufiger stellt sich die Frage, wie lange noch.

02

„Wir können nicht immer da sein."

Beruf, eigene Familie und Entfernung machen eine tägliche Unterstützung durch Angehörige oft unmöglich.

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„Ein Pflegeheim möchten wir vermeiden."

Viele ältere Menschen wünschen sich, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

04

„Wo sollen wir überhaupt anfangen?"

Welche Betreuung passt? Was kostet sie? Wer organisiert alles — und wem können wir vertrauen?

Betreuungskraft reicht einer Seniorin eine Tasse Kaffee im Wohnzimmer
24-Stunden-Betreuung verständlich erklärt

Eine vertraute Person im vertrauten Zuhause.

Bei der sogenannten 24-Stunden-Betreuung lebt eine sorgfältig ausgewählte Betreuungskraft mit im Haushalt und unterstützt im Alltag, im Haushalt sowie bei der persönlichen Versorgung und Körperpflege, etwa beim Waschen, Duschen und Ankleiden.

Haushalt, Kochen & Einkaufen
Gesellschaft & Tagesstruktur
Waschen, Duschen & Ankleiden
Mobilität & Begleitung im Alltag

Wichtig: „24-Stunden-Betreuung" bedeutet nicht 24 Stunden Arbeitszeit. Ruhezeiten und arbeitsrechtliche Vorgaben werden eingehalten. Medizinische Behandlungspflege kann bei Bedarf durch einen ambulanten Pflegedienst ergänzt werden.

Warum Antczak?

Betreuung ist Vertrauenssache.

Deshalb begleiten wir Familien persönlich — vom ersten Gespräch über die Auswahl der Betreuungskraft bis zur laufenden Betreuung.

Persönliche Beratung

Wir lernen Ihre familiäre Situation und Ihre Wünsche zunächst in Ruhe kennen.

Passende Betreuungskraft

Auswahl nach Bedarf, Erfahrung, Sprache und persönlicher Passung zur Familie.

Eigene Strukturen

Die Organisation läuft nicht über ein anonymes Internetportal, sondern über unsere eigenen Ansprechpartner und ausgewählte Partner.

Ansprechpartner vor Ort

Auch nach Beginn der Betreuung bleiben wir für Familie und Betreuungskraft erreichbar.

Regional verwurzelt

Aus Gifhorn — persönlich für Familien in der Region 38 und Umgebung.

Was Familien sagen

Familien, die diesen Schritt schon gegangen sind.

Ich war auf der Suche nach einer 24-Stunden-Betreuung für meine Mutter. Ich wurde sehr gut aufgeklärt und bekam direkt passende Angebote. Ich bin sehr zufrieden gewesen.

Michaela R.

Die Kontaktaufnahme erfolgte schnell und freundlich. Ich habe mich kompetent beraten gefühlt und kann den Ansprechpartner nur weiterempfehlen!

Silke P.

Vielen herzlichen Dank für die Hilfe. Schnell, freundlich und nicht aufdringlich — aber man nimmt sich Zeit. So konnten wir den besten Anbieter aussuchen.

Uwe H.
Der Weg zur Betreuung

So einfach kann der erste Schritt sein.

Sie müssen heute noch keine Entscheidung treffen. Im ersten Gespräch geht es zunächst darum, Ihre Situation zu verstehen.

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Wir sprechen miteinander.

Sie schildern uns unverbindlich, welche Unterstützung benötigt wird und welche Wünsche Sie haben.

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Wir suchen die passende Lösung.

Wir klären den Betreuungsbedarf und schlagen passende Betreuungskräfte für Ihre Familie vor.

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Die Betreuung kann beginnen.

Nach Ihrer Auswahl organisieren wir die weiteren Schritte und begleiten den Start persönlich.

Kostenloser Betreuungs-Check

Passt eine 24-Stunden-Betreuung zu unserer Situation?

Beantworten Sie uns wenige Fragen. Wir melden uns persönlich und besprechen mit Ihnen, welche Lösung sinnvoll sein könnte.

Keine Verpflichtung

Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Persönliche Einschätzung

Keine automatische Standardantwort — wir sprechen mit Ihnen.

Auch zur ersten Orientierung

Sie müssen noch keinen konkreten Starttermin kennen.

Schritt 1 von 3

Für wen suchen Sie Unterstützung?

Wählen Sie die passendste Antwort.

Unverbindlich. Keine Vertragsbindung. Wir melden uns persönlich.

Radio38 „Gesundheit+"

Unsere Beiträge zum Nachhören.

Sie haben einen unserer Beiträge bei Radio38 gehört oder möchten ihn noch einmal in Ruhe hören? Hier finden Sie alle Beiträge rund um die Betreuung im eigenen Zuhause.

Zu Hause bleiben statt ins Heim

Warum ein Pflegeheim nicht die einzige Möglichkeit ist — und warum jede Betreuung mit einem persönlichen Gespräch beginnt.

Teil 1 · 3:28
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Gesund leben, fit sein, bewusst fühlen und fürsorglich begleiten, wenn es selber nicht mehr geht? Aber wie geht das eigentlich wirklich? Jetzt dranbleiben. Ihr hört Gesundheit Plus, die neue Dauerwerbesendung auf Radio 38.

Moderation: Zu Hause ist es doch einfach am schönsten. Zu Hause ist der Ort, an dem ich mich wohlfühle und an dem ich sein möchte. Und das gilt natürlich auch im Alter. Im Alter ist oft die Frage: Bleibe ich zu Hause oder muss ich ins Heim? Ist das Heim denn die einzige Möglichkeit, die mir bleibt?

Moderation: Darüber wollen wir heute sprechen — mit jemandem, der sagt: Nein, da gibt es noch andere Möglichkeiten. Wir haben heute Roman Antczak zu Gast. Er ist der Inhaber und auch Betreiber der Seniorenbetreuung Antczak. Und mit ihm wollen wir vor allem darüber sprechen, wie denn eine 24-Stunden-Betreuung eine Alternative sein kann zum Thema Heim. Roman, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist.

Roman Antczak: Ja, schön, dass ich hier sein kann.

Moderation: Wir haben heute schon einiges gemeinsam besprochen. Dein Thema ist es wirklich zu sagen: Du möchtest den Leuten auch im Alter ermöglichen, daheim zu bleiben — und das funktioniert bei dir, bei euch, durch die 24-Stunden-Betreuung.

Roman Antczak: Genau, ich habe es mir ein Stück weit zum Lebensziel erklärt, dass ich ältere Menschen dabei unterstütze, in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Irgendwann war der Startschuss da, um ein Unternehmen zu gründen in diesem Bereich, und durch meine polnischen Wurzeln wusste ich: Ich werde dabei auf polnisches Personal zurückgreifen. Und für mich war es schon immer wichtig, dass der Mensch immer im Vordergrund stehen wird.

Moderation: Das heißt, wenn ich hier in der Region 38 zu Hause bin und ich habe zum Beispiel Eltern oder andere ältere Verwandte, wo ich merke: Hey, die brauchen Betreuung, die brauchen Unterstützung im Alltag, aber Heim ist ein Thema, das sie auf gar keinen Fall möchten — dann wäre ich bei euch richtig?

Roman Antczak: Genau, dann wärst du bei uns genau richtig. Und bei uns fängt alles immer mit einem persönlichen Erstgespräch an.

Moderation: Persönliches Erstgespräch heißt, du führst das dann wirklich selbst?

Roman Antczak: Das ist richtig. Das möchte ich mir nicht nehmen, dass ich eben unsere potenziellen Kunden persönlich kennenlerne.

Moderation: Und das hat wahrscheinlich nicht nur den Hintergrund, dass du die Leute kennenlernen möchtest, sondern auch, weil du schauen musst, wer passt — ja, wo einfach das perfekte Match auch entsteht.

Roman Antczak: Genau. Also für mich: Ich kann mir nichts anderes vorstellen, als bei so einer wichtigen, herausfordernden Aufgabe das persönliche Gespräch zu führen. Man muss sich kennenlernen, man muss die Bedürfnisse, die Bedarfe gemeinsam besprechen. Nur dann kann es uns gelingen, eine passende Betreuungskraft am Ende auch zu finden.

Moderation: Und du sagst schon „passende Betreuungskraft". Das zeichnet sich also nicht nur dadurch aus, wer die Fähigkeiten hat, die gebraucht werden, sondern es muss auch menschlich matchen.

Roman Antczak: Genau, die Chemie muss stimmen. Die Dame kann sehr gutes Deutsch sprechen, sie kann Krankenschwester sein — aber wenn die Chemie nicht stimmt, die Tür geht auf und die Dame steht dann vor der Tür, dann werden wir nicht erfolgreich sein. Dann wird diese Art der Betreuung nicht funktionieren.

Moderation: Ja, Betreuung ist ja auch einfach wirklich etwas Menschliches, wo auch die Bedürfnisse und Bedarfe der Menschen im Fokus stehen. Wir werden in dieser Stunde noch einiges mehr über die 24-Stunden-Betreuung hören, und wir werden auch eine Dame treffen, die für ihre Familie diese 24-Stunden-Betreuung sich zu Hilfe geholt hat. Ich freue mich auf jeden Fall, weiter darüber zu hören, welche alternativen Konzepte es im Alter gibt.

Automatisch erstellt und redaktionell durchgesehen. Es gilt das gesprochene Wort.

Wie die Betreuung im Alltag abläuft

Eine Betreuungskraft zieht mit ein, bleibt sechs Wochen und wechselt sich mit einer festen zweiten Kraft ab. Was sie übernimmt — und was nicht.

Teil 2 · 3:22
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Gesund leben, fit sein, bewusst fühlen und fürsorglich begleiten, wenn es selber nicht mehr geht? Aber wie geht das eigentlich wirklich? Jetzt dranbleiben. Ihr hört Gesundheit Plus, die neue Dauerwerbesendung auf Radio 38.

Moderation: Heute dreht sich bei uns bei Gesundheit Plus alles um die 24-Stunden-Betreuung im Alltag. Dafür habe ich Roman Antczak von der Seniorenbetreuung Antczak zu Gast. Und wir wollen uns jetzt mal anschauen, Roman: diese 24-Stunden-Betreuung — wie kann ich mir die denn vorstellen? Da kommt jemand zu mir nach Hause bzw. zu meiner Mutter, Großmutter nach Hause und wohnt dann da?

Roman Antczak: Genau so muss man sich das vorstellen. Da zieht tatsächlich eine Dame ein. Wir begleiten die Dame immer zu unseren Familien. Ja, und da steht eine Dame mit dem Koffer und sagt Hallo. Und die zieht dann bei den Zubetreuenden mit ein.

Moderation: Wow. Und die wohnt dann da für immer, für einen gewissen Zeitraum?

Roman Antczak: Sie wohnt mit den Zubetreuenden unter einem Dach, benötigt dafür ein gemütliches Zimmer und idealerweise ein eigenes Bad, und sie bleibt dann sechs Wochen. Das ist bei uns so die durchschnittliche Betreuungsdauer. Danach kommt eine neue Dame, die ebenfalls sechs Wochen bleibt. Wir versuchen immer, ein Team aus zwei Damen zu formen, und das Team wechselt sich dann aufs Jahr gesehen ab.

Moderation: Das heißt also: nicht alle sechs Wochen kommt jemand ganz Neues, sondern die beiden Damen wechseln sich dann im Sechs-Wochen-Takt, und dann ist auch jemand wirklich sechs Wochen am Stück für die zu betreuende Person zu Hause und unterstützt, wo sie nur kann.

Roman Antczak: Genau so ist das. Die beiden Damen wechseln sich ab, und es sind auch nur die Damen, wo die Chemie stimmt, wo das sehr, sehr gut harmoniert. Und das ist eben sehr wichtig, dass man das gemeinsam mit der Familie erreicht. Dann gibt es keinen Personalwechsel, man muss sich nicht auf neue Damen einstellen.

Moderation: Die Damen sind dann da — und als Verwandte frage ich mich natürlich: Welche Aufgaben nehmen sie mir ab?

Roman Antczak: Das Besondere ist, dass die Damen mit im Haus mitwohnen oder in der Wohnung. Das heißt, sie sind schon mal einfach da, und sie helfen insbesondere im Bereich Hauswirtschaft. Das fängt an mit Reinigungsarbeiten bis hin zum Einkaufen und Kochen.

Roman Antczak: Das andere Leistungsspektrum ist die sogenannte Grundpflege. Das heißt, die Damen unterstützen, wo es gewünscht ist, auch beim Thema Duschen, Waschen, Hilfe beim Anziehen, Hilfe beim Ausziehen — aber auch aktivierende Betreuung, Gesellschaftsspiele, Spaziergänge.

Moderation: Ja, das fand ich so super spannend, als du mir das erzählt hast: dass ihr wirklich eben nicht nur reine Pflichtarbeiten leistet, sondern dass da auch wirklich ein Miteinander entsteht, dass es Gesellschaftsspiele gibt, Unterhaltungen gibt. Und das fördert ja auf jeden Fall die Lebensqualität.

Roman Antczak: Genau so ist das. Wir sind immer beim Thema Vertrauen, Menschlichkeit, Harmonie. Wenn man sich gut versteht, dann kann man den Alltag auch ganz wunderbar im Einklang meistern, und ja, dann läuft es harmonisch. So muss es sein.

Moderation: Ich finde es ganz spannend, dass wir gleich noch mal aus erster Hand hören, wie es so ist, wenn man mit euch zusammenarbeitet, wenn man eure Betreuung in Anspruch nimmt. Da dürfen auch die Hörerinnen und Hörer einmal sehr gespannt sein. Im nächsten Take haben wir einen Erfahrungsbericht, und ich bin schon sehr gespannt, was wir da hören werden.

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Eine Tochter erzählt

Britta Berger über vier Jahre Betreuung für ihre 90-jährige Mutter: die Skepsis am Anfang, das erste Gespräch und was sich seitdem geändert hat.

Teil 3 · 3:30
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Gesund leben, fit sein, bewusst fühlen und fürsorglich begleiten, wenn es selber nicht mehr geht? Aber wie geht das eigentlich wirklich? Jetzt dranbleiben. Ihr hört Gesundheit Plus, die neue Dauerwerbesendung auf Radio 38.

Moderation: Die eigene Verwandtschaft in fremde Hände zu geben, das ist eine Herausforderung. Das sind sehr viele Gefühle, die mitspielen. Und wie man damit umgehen kann und wie da auch eine positive Erfahrung daraus entstehen kann, das werden wir uns in diesem Take einmal anhören. Ich darf eine ganz tolle Gästin begrüßen.

Britta Berger: Ja, hallo, schönen Dank für den Empfang. Mein Name ist Britta Berger, und vor vier Jahren haben wir uns an Herrn Antczak gewandt.

Moderation: Genau, vor vier Jahren — du sagst es bereits —, da seid ihr auf Herrn Antczak zugetreten und habt gesagt: Hey, wir brauchen Unterstützung bei der Pflege eurer Mutter. Ihr habt euch für eine 24-Stunden-Betreuung entschieden. Wie ist es so, dein Gefühl am Anfang gewesen?

Britta Berger: Wir waren alle sehr gespannt und sehr aufgeregt. Wie wird es meine Mutter aufnehmen, dass jetzt eine fremde Frau bei ihr einziehen soll? Weil sie war nicht davon überzeugt, dass sie Pflege oder Unterstützung überhaupt benötigt. Und dann war das Erstgespräch, und danach war alles klar. Es war ein sehr empathisches Gespräch. Meine Mutter war sehr in den Bann gezogen.

Moderation: Und das ist ja auch spannend, da noch mal zu hören: ein Fall, den sehr viele kennen — dass vielleicht erst mal die Eltern oder Großeltern von der Idee nicht so super begeistert sind. Jetzt, vier Jahre später: Wie ist dein Fazit?

Britta Berger: Sehr, sehr positiv. Wir sind immer informiert worden, wenn es Veränderungen gab — weil in den vier Jahren ist natürlich auch mal ein plötzlicher Wechsel entstanden, weil eine Mitarbeiterin krank war. Also wir sind immer gut im Gespräch gewesen.

Moderation: Ja, das sind diese kleinen und großen Gesten, die dann wirklich das Gefühl geben: Es ist eben nicht nur eine Dienstleistung.

Britta Berger: Ganz genau. Meine Mutter fühlt sich gut aufgehoben. Im Alter von 90 sind natürlich sehr wenig Freunde noch vorhanden. Sie könnte auch sehr, sehr einsam sein, wenn keiner tagsüber da ist. Aber so sind die Mitarbeiterinnen da — die müssen alle Rommé lernen. Sie fühlt sich einfach wohl.

Moderation: Ja, du sprichst es gerade schon an: Neben der Unterstützung im Alltag ist natürlich auch das Thema Einsamkeit ein ganz wichtiges. Habt ihr denn da einen Effekt gemerkt?

Britta Berger: In jedem Fall. Weil meine Mutter fühlt sich zu Hause wohl, sie ist in ihren eigenen vier Wänden, sie kommuniziert mit den lieben Damen und sie ist aufgehoben. Die kochen wunderbar für meine Mutter. Und meine Mutter hat jetzt eben nicht nur, dass sie ihre Einsamkeit beherrscht, sondern man unterstützt sie durch gesunde Ernährung und dadurch, dass darauf geachtet wird, bei Hitze doch noch mal ein Gläschen mehr zu trinken — damit also auch im gesundheitlichen Bereich.

Moderation: Vielen Dank für diesen Einblick. Das Thema Pflege ist für uns alle früher oder später ein wichtiges Thema und wird auf jeden Fall auch in den nächsten Jahren ein herausforderndes Thema sein, das neu gedacht werden muss. Ich bin sehr froh, dass sich da Menschen wie Roman gut mit auseinandersetzen. Und deswegen dürfen wir auch in dieser Stunde noch ein bisschen was dazu hören, wie Pflege auch später aussehen kann.

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Betreuung bezahlbar machen

Pflege kostet. Roman Antczak über die Idee, Betreuungskräfte in der Nachbarschaft zu teilen und die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen.

Teil 4 · 3:34
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Gesund leben, fit sein, bewusst fühlen und fürsorglich begleiten, wenn es selber nicht mehr geht? Aber wie geht das eigentlich wirklich? Jetzt dranbleiben. Ihr hört Gesundheit Plus, die neue Dauerwerbesendung auf Radio 38.

Moderation: Wie gerne schieben wir das Thema Alter und Pflege und Wohnen im Alter einfach beiseite, müssen uns aber früher oder später leider doch damit auseinandersetzen. Und gerade in den nächsten Jahren stellt sich die Frage: Wie sollen wir das als Gesellschaft, wie sollen wir das als System alles wuppen? Und dafür braucht es neue Systeme, neue Denkansätze.

Moderation: Und Roman, ich bin sehr froh, dass wir jetzt noch mal darüber sprechen können, denn ich weiß, dass ihr auch darüber nachdenkt: Wie kann denn Pflege und Betreuung sich auch in den nächsten Jahren entwickeln?

Roman Antczak: Ich habe über die Jahre meiner geschäftlichen Tätigkeit festgestellt, dass die Menschen, wenn sie den Bedarf haben, sich immer eins zu eins sehr gut beraten lassen können — sei es im Internet oder durch Pflegestützpunkte oder eben im Bekanntenkreis. Und die Menschen kommen dann auf uns zu, und wir können sie auch eins zu eins sehr gut beraten.

Roman Antczak: Was mir aufgefallen ist: dass keiner in die Nachbarschaft guckt. Und ich bin jemand, der an das Miteinander, an die Gemeinschaft glaubt. Und ich sehe das Potenzial, dass, wenn sich Menschen zusammentun und wir die Bedarfe in einem kleinen räumlichen Bereich einmal gemeinsam ermitteln, sich die Menschen dann die Kosten für die Pflege zu Hause teilen können.

Moderation: Wir legen da einfach mal direkt den Finger drauf, auf eine Wunde, die wir auch in dem Bereich sehr gerne ignorieren: Pflege kostet, Pflege wird teuer. Du versuchst quasi, Systeme mitzudenken, wie alle an so einer doch lebensbereichernden Variante teilhaben können. Und das nennst du Care-Sharing.

Roman Antczak: Richtig. Sharing heißt ja für mich nichts anderes, wie: Man hat gemeinsame Interessen. Und es geht bei der Pflege zu Hause, es geht für uns alle darum, Pflege bezahlbar zu machen. Und deswegen braucht es Ideen und Konzepte, die insbesondere im Fokus haben, dass die Menschen sich die Pflege zu Hause auch langfristig leisten können.

Moderation: Das bedeutet also: Wenn sich so eine Pflegegemeinschaft zum Beispiel gründen würde, dass dann eben die betreuenden Personen von euch sich nicht nur um einen Haushalt kümmern würden, sondern dass unter mehreren Haushalten einfach aufgeteilt wird.

Roman Antczak: Genau. Mein Ziel wäre es, dass wir, wenn wir den Bedarf einmal ermittelt haben, sagen können: Jetzt kommen drei Damen, die werden bei jemandem untergebracht, der vielleicht ein Zimmer oder eine kleine Wohnung zur Verfügung hat, und die können von dort aus jeden Tag, sage ich mal, fünf Familien versorgen. So können sich fünf Familien vielleicht zwei Damen am Ende teilen, sodass nicht jeder die Kosten tragen muss, sondern dass man das eben auf mehrere Schultern verteilen kann.

Moderation: Ja, wer sowohl dieses Prinzip als auch generell die 24-Stunden-Betreuung als Chance sieht — für Verwandte oder auch für sich selbst, um länger in den eigenen vier Wänden zu bleiben, um länger autonom zu bleiben —, der findet euch auf jeden Fall auch unter der Webadresse miteinander38.de. Da können alle Interessierten sich einmal ein bisschen umschauen, und ansonsten findet man auch ganz viele Informationen über dich, euch und vor allem auch über euer Team auf Instagram.

Moderation: Roman, vielen Dank für den Einblick in dieses wichtige Thema und auch dafür, dass ihr dieses Thema neu denkt. Ich werde mich auf jeden Fall jetzt damit weiter auseinandersetzen.

Gesundheit Plus, die neue Dauerwerbesendung auf Radio 38.

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Roman Antczak, Inhaber der Seniorenbetreuung Antczak
Roman AntczakInhaber
Ilona Zdrojewska, Leitung 24-Stunden-Betreuung
Ilona ZdrojewskaLeitung „24h-Betreuung“
Persönlich statt anonym

Bei uns sprechen Sie mit Menschen — nicht mit einem Callcenter.

„Jede Familie und jede Betreuungssituation ist anders. Deshalb nehmen wir uns zunächst Zeit, Ihre Situation kennenzulernen."

Wir begleiten Sie vom ersten Gespräch bis zum Beginn und während der laufenden Betreuung — mit persönlichen Ansprechpartnern aus unserer Region.

Häufige Fragen

Was Familien vor dem ersten Gespräch wissen möchten.

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung?

Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem vom Betreuungsbedarf, den Anforderungen an die Betreuungskraft und der individuellen Situation ab. Im kostenlosen Erstgespräch können wir den Bedarf einordnen und Ihnen eine konkrete Orientierung geben.

Wie schnell kann eine Betreuung beginnen?

Das hängt vor allem von Ihren Anforderungen und der Verfügbarkeit passender Betreuungskräfte ab. Wenn es kurzfristig gehen muss, sagen Sie uns das direkt im Betreuungs-Check oder am Telefon.

Hilft die Betreuungskraft auch bei der Körperpflege?

Ja. Je nach vereinbartem Leistungsumfang unterstützt die Betreuungskraft bei der persönlichen Versorgung und Körperpflege — zum Beispiel beim Waschen, Duschen, An- und Auskleiden oder beim Toilettengang.

Wohnt die Betreuungskraft bei der betreuten Person?

Ja. Für die Betreuungskraft wird ein eigenes Zimmer im Haushalt benötigt. Die konkrete Organisation und die Rahmenbedingungen besprechen wir im Erstgespräch.

Bedeutet „24-Stunden-Betreuung", dass rund um die Uhr gearbeitet wird?

Nein. Die Bezeichnung beschreibt die Betreuungsform mit einer im Haushalt lebenden Betreuungskraft. Arbeits- und Ruhezeiten müssen eingehalten werden. Den konkreten Betreuungsumfang stimmen wir individuell mit Ihnen ab.

Müssen wir uns nach dem Erstgespräch entscheiden?

Nein. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Es dient zunächst dazu, Ihre Situation zu verstehen, Fragen zu beantworten und mögliche Lösungen aufzuzeigen.

Sie wissen noch nicht, ob eine 24-Stunden-Betreuung die richtige Lösung ist?

Genau dafür ist unser erstes Gespräch da. Erzählen Sie uns, wie Ihre Situation aussieht — wir hören zu und besprechen mit Ihnen die nächsten sinnvollen Schritte.